IBAM an der Uni Witten/Herdecke

Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin

Lernen

Dieser Forschungsbereich wendet sich an diejenigen, die Lust haben, das Lernen – also den Kern von Bildung – zu verstehen und zu erforschen. Näheres zu den Zielen und zur Vision im Projekt Lernen

Die Forschung findet innerhalb verschiedener Teilprojekte statt. Diese beschäftigen sich mit Lernhindernissen, modifizierenden Variablen des Lernens wie Pausenmodelle, Schlafrhythmus, Meditation und erlebten Wirkungen in der Kompetenzbildung durch die Lernwerkstatt. Je nach Teilprojekt kommen qualitative und/oder quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz.

Zentral steht dabei auch die Beforschung der Lernwerkstatt. In dieser üben sich Studierende in ihrer Fähigkeit des selbstgesteuerten Lernens. Reflexion und Wissen über psychologische und physiologische Aspekt des Lernens sowie konkretes Üben sollen helfen, den eigenen Lernstil zu entwickeln und Lernhindernisse zu überwinden. Die Lernwerkstatt wird regelmäßig im Studium fundamentale angeboten.

Ansprechpartner: 

Übersicht der Teilprojekte

Die Forschung findet innerhalb verschiedener Teilprojekte statt. Diese beschäftigen sich mit

  • Lernhindernissen und lernfördernden Faktoren
  • physiologischen, psychologischen und pneumatologischen Variablen des Lernens wie Schlafrhythmus und organismische Adaptation; Steuerung von Effektivität, Leistung und Motivation; sinnstiftende und selbsterkenntnis-stärkende Verfahren wie Reflexion, Metakognition und Meditation
  • erlebten Wirkungen in der Kompetenzbildung zum akademischen Lernen durch die Lernwerkstatt
  • Lernunterstützenden Angeboten an deutschen Universitäten insb. für Medizin- und Psychologie-Studierende

Je nach Teilprojekt kommen qualitative und/oder quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz. Es können Bachelor- & Masterarbeiten sowie Dissertationen im Projekt betreut werden.  

Kernthema 1: Regulation physiologischer Grundlagen des Lernen - Schlaf, Pausen, Balance
  • Ansprechpartner: Diethard Tauschel  Email
Kernthema 2: Meditation und Prokrastination

Prokrastination bezeichnet eine komplexe Störung der Handlungskontrolle, die sich insbesondere durch niedrig ausgeprägte Selbstregulationsmechanismen der Betroffenen auszeichnet. Besonders bei Studierenden liegt die Prävalenzrate bei 75%. Die Praxis der Meditation erfreut sich stets größerer Beliebtheit, und einer der gut umschriebenen Wirkungsweisen ist eine Verbesserung von Konzentration und Regulation.

Wir folgen somit der Hypothese, dass Meditation die Selbstregulationsfähigkeiten der Studierenden verbessern und somit positive Wirkungen auf das Problem der Prokrastination (aufschiebendes Verhalten) haben könnte.

Zu diesem Kernthema sind Abschlussarbeiten zu vergeben. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner: Miriam Thye Email

Betreuung von Forschungsarbeiten

Bachelor-, Masterarbeiten oder Dissertationen können betreut werden.

Im Rahmen der integrierten Forschungscurricula im Psychologie-Studium an der UWH können zudem Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung rund um das Thema Lernen gesammelt werden.

Die genaue Themenwahl findet nach Absprache mit den Projektbetreuern und auf Basis der individuellen Vorkenntnisse statt. Die Mitarbeit besteht aus eigenständigem Arbeiten und gemeinsamem Austausch mit anderen Mitarbeitern. Erwartet wird eine verbindliche, längerfristige und kontinuierliche Mitarbeit, gerne auch bis zum Projektabschluss.

Ziel ist es, vertiefte Einblicke in die psychologischen und physiologischen Aspekte des „Lernens“ zu gewinnen sowie die Präsentation und Publikation der Ergebnisse. Bei entsprechender Qualität der Ergebnisse ist eine Mit-Autorenschaft möglich.

 

 

Veröffentlichungen

Die Übersicht zu den Veröffentlichungen finden sich auf der homepage zum Lernen