IBAM an der Uni Witten/Herdecke

Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin

Grundidee

Psychologische Phänomene äußern sich auf der Ebene menschlichen Verhaltens, menschlichen Erlebens und menschlicher Erkenntnisfähigkeit. Empathie etwa macht sich in einer erhöhten Hinwendung dem anderen Menschen gegenüber bemerkbar, die sich auch äußerlich betrachtet im körperlichen (und nicht zuletzt auch im neuronalen) Verhalten zeigt. Sie ist weiterhin für die jeweilige Person in einer konkreten inneren Stimmung und Haltung gegenüber dem anderen Menschen erlebbar. Und sie erlaubt uns ferner, Erkenntnisse über uns selbst, den anderen Menschen und die Wirkungsweisen z.B. von Aufmerksamkeit und Zuwendung zu gewinnen, auch wenn solche Erkenntnisse möglicherweise erst dann zu Tage treten, wenn wir genauer nachforschen. Um in dieser Richtung die erforderlichen Forschungsmethoden (weiter) zu entwickeln und dadurch dann auch die inhaltliche Arbeit voranzubringen, haben wir uns auf die Suche begeben und einige spannende Impulse in der anthroposophischen Geisteswissenschaft gefunden, die wir gerne in Lehre und Forschung aufgreifen möchten. So hat diese Initiative zwei Anteile – nämlich das Integrierte Begleitstudium Anthroposophische Medizin und Psychologie als Studienanteil im engeren Sinne; und weiterhin den Forschungsanteil der anthroposophisch erweiterten Psychologie.

Das Begleitstudium ist ein freiwilliges Zusatzangebot, welches sich primär an die Studierenden der Psychologie richtet. Die TeilnehmerInnen am Begleitstudium sammeln keine Leistungspunkte für das grundständige Studium, und die Teilnahme wird unabhängig von den Abschlusszeugnissen der grundständigen Studiengänge bescheinigt.

IBAP aus studentischer Sicht

„Das IBAP ermöglicht es mir, mich mit Facetten des menschlichen Wesens und Erlebens intensiv auseinander zu setzen und somit mein Menschenbild lebendiger zu machen. Ich freue mich sehr über die Angebote und die Verknüpfung mit dem IBAM. Vor allen freue ich mich über die praktischen Erfahrungen, die ich jetzt schon neben dem Studium in meiner Arbeit umsetzten kann.“

(Studierende des Masterstudiengangs „Klinische Psychologie und Psychologiewissenschaft“ an der Uni Witten/Herdecke)