IBAM an der Uni Witten/Herdecke

Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin

Ärztliche Bewusstseinsbildung & Ethik

Ein dreijähriges Curriculum zur ärztlichen Bewusstseinsbildung und Ethik am Beispiel der Medizin im Nationalsozialismus

 

nächste öffentliche Veranstaltungen:

K.L. Buchenwald/Post Weimar
„Resonanz" oder „Dissonanz"? Ein deutsches Konzentrationslager in kultureller Nachbarschaft.
Einführungsvortrag zu einem medizinethischen Seminar in der Gedenkstätte KZ Buchenwald.  

Online-Vortrag von Prof. Dr. med. Peter Selg
Donnerstag, 28.01.2021, 19.00-20.30 Uhr

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Das Curriculum findet statt in Kooperation mit dem Ita Wegman Institut für anthroposophische Grundlagenforschung, dem Studium fundamentale und dem Curriculum Berufliche Persönlichkeitsentwicklung und Innere Arbeit des Modellstudiengangs Humanmedizin an der Universität Witten/Herdecke.

Das Curriculum "Ärztliche Bewusstseinsbildung und Ethik am Beispiel der Medizin im Nationalsozialismus" erstrebt eine intensive Auseinandersetzung mit medizinethischen Themen - damals und heute. Jährliche Schwerpunktthemen und medizinethische Seminar-Exkursionen zu Gedenkstätten der Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus ermöglichen tiefe Einblicke in die Entstehung, Entwicklung, systematische Umsetzung und Auswirkungen des kaum Denkbaren und doch Menschenmöglichen. Die Arbeitsergebnisse jedes Jahres werden der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und in Diskurs gebracht.

Die Jahresthemen beschäftigen sich mit:

Jahr 1: SS-Ärzte und Häftlingsärzte – das Selbstverständnis der Medizin zwischen Vernichtung und Heilung. Exkursion zu den Gedenkstätten der ehem. Konzentrationslager Auschwitz & Auschwitz-Birkenau.

Jahr 2: Die Freigabe der "Vernichtung lebensunwerten Lebens". Das negierte Lebensrecht des Anders-Seienden. Exkursion zur Gedenkstätte der ehem. Tötungsanstalt Hadamar.

Jahr 3: Politisch-soziale Diskriminierung und Verfolgung. Das entstellte Bild des Menschen. Exkursion zur Gedenkstätte der ehem. Konzentrationslagers Buchenwald & Weimar.

  Weitere Veranstaltungen im Curriculum "Ärztliche Bewusstseinsbildung & Ethik"

zu den bisherigen Aktivitäten:

Mitteilung zur interaktive Schaufenster-Ausstellung zum Thema des 2. Jahres im Curriculum Ärztliche Bewusstseinsbildung und Ehik: Die Freigabe der "Vernichtung lebensunwerten Lebens". Das negierte Lebensrecht des Anders-Seienden. Exkursion zur Gedenkstätte der ehem. Tötungsanstalt Hadamar.

Mitteilung zum Online-Vortrag zum Thema: Menschenrechte – eine Perspektive für ärztliche Bewusstseinsbildung und Ethik. Priv.-Doz. Dr. Michael Knipper, Universität Gießen, Samstag, 05.12.2020, 18.30 Uhr.

Mitteilung zur Ausstellung "Lehren von Auschwitz" in der UWH Januar-Februar 2020

Mitteilung zum Vortrag „Euthanasie-Denken und seine Gegner in Medizin- und Sozialgeschichte" 23.01.2020“

Pressemitteilung zum öffentlichen Präsentations- und Diskurstag "Lehren von Auschwitz" 01.11.2019
Pressemitteilung zur Exkursion zu den Gedenkstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau

 

 

„Lehren von Auschwitz – Erfahrungen und Ergebnisse einer medizinethischen Exkursion“

Zum Abschluss des 1. Jahres des Curriculum "Ärztliche Bewusstseinsbildung & Ethik" begegneten sich die Wittener Studierenden und Bürger*innen während des Präsentations- und Diskurstages am 1.11.2019 zu folgenden Fragen:

Welche Rollen nahmen Mediziner*innen in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern der NS-Zeit ein? Wie ist und war die Medizin von Dehumanisierung bedroht? Welche Herausforderungen begegnen uns in der medizinischen Ausbildung und Praxis heute? Und wie können wir Dehumanisierung bewusstseinsbildend entgegenwirken?

 

zu den Dokumentationen der Exkursionen an die Gedenkenstätten Auschwitz und Auschwitz-Birkenau

Gefördert von:

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