IBAM an der Uni Witten/Herdecke

Integriertes Begleitstudium Anthroposophische Medizin

Konzept & Schwerpunkte

Das sechsjährige Integrierte Begleitstudium Anthroposophische Medizin (IBAM) gliedert sich gemäß dem regulären Medizinstudium in drei Studienphasen. Die Konzeption des IBAM orientiert sich an den Anregungen Rudolf Steiners zur Gestaltung und Weiterentwicklung des Medizinstudiums. Im umfassenden Sinne werden Natur-, Menschen- und Krankheitskunde studiert. Anregungen zur Schulung von Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Wollen in ärztlicher Orientierung kommen ebenso zum Tragen wie die Entwicklung therapeutischer Fähigkeiten und einer ärztlichen Gesinnung. Durch alle Studienphasen hinweg findet eine Beschäftigung mit verschiedenen Kunst-, Bewegungs- und manuellen Therapien statt. Die gemeinsame Gestaltung des Studium im IBAM von Dozenten und Studierenden ist wie das Angebot zur reflexiven Begleitung des eigenen professionellen Entwicklungsweges ein Kernanliegen. Es findet seinen Ausdruck z.B. im Curriculum Committee, Vollversammlungen, Feedbacks und Entwicklungsgesprächen.

Thematische Schwerpunkte in den Studienphasen sind:

Übersicht Modellstudiengang und IBAM

 

Grundstudium (POL-Phase ): Semester 1–4

  • Gesundheit - Krankheit - Heilung
  • Grundaspekte einer phänomenologischen Wissenschaft vom Menschen
  • Ausbildung eines allgemeinen Naturverständnisses & Natursinns
  • Verständnis der wesenhaften Beziehung des Menschen zu den Naturreichen

Klinik: Semester 5 -10

  • Gesundheit - Krankheit - Heilung
  • Wissen und Fertigkeiten der verschiedenen klinischen Fachdisziplinen
  • Gesetzmäßigkeiten des Lebenslaufes
  • Heilmittelkunde (medikamentös und nicht-medikamentös)
  • Pharmazie
  • Geistige Grundlagen der anthroposophisch erweiterten Medizin
  • Anregungen zur selbstgeführten Fähigkeiten- und Persönlichkeitsausbildung

 

Praktisches Jahr: Semester 11 -12

  • Gesundheit – Krankheit - Heilung
  • Wissen und Fertigkeiten der verschiedenen klinischen Fachdisziplinen
  • Ärztlicher Schulungsweg - ärztliche Haltung, ärztliches Handeln und therapeutische Gestaltungsfähigkeit
  • Kritische Beurteilung der Therapieresultate